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Das Qualitätsnetz Gastroenterologie Hessen e.V. ist ein Zusammenschluss hessischer Ärzte, die sich auf die Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes spezialisiert haben. Für detaillierte Informationen nutzen Sie bitte unsere Seiten und Links.

Leitsymptome, Diagnostik, Therapie und Vorsorge
Sodbrennen

Treten Sodbrennen, retrosternaler oder epigastrischer Schmerz oder saures Aufstoßen, jeweils im Liegen zunehmend, mehrmals pro Wocheüber 4 Wochen auf, ist unter dem Verdacht auf eine Refluxösophagitis eine Abklärung erforderlich.

Die Abklärung geschieht durch
  • Gastroskopie (ÖGD = Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)
    • Nachweis typischer ösophagealer Erosionen bei Refluxösophagitis
    • Feststellung des Schweregrades der Ösophagitis (Stadieneinteilung nach Savary/Miller)
    • Abklärung einer ggf. vorhandenen Barrett-Metaplasie
    • Ausschluß eines Ösophaguskarzinoms oder anderer Ursachen

  • 24-Stunden-pH-Metrie (in ausgewählten Fällen)
    • bei unauffälliger ÖGD und typischer Refluxsymptomatik, nicht kardial oder pleuro-pulmonal bedingtem Thoraxschmerz sowie Refluxsymptomen und asthma bronchiale oder chronischem Husten.

Diagnostik

Verfügbare Schlagwörter
Therapie

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Coloncarcinomprävention (Dickdarmkrebsvorsorge)

Dickdarmkrebs ist in der westlichen Welt die zweithäufigste Krebserkrankung, etwa 6 von 100 Bundesbürgern werden im Laufe ihres Lebens davon betroffen, wobei die Erkrankungshäufigkeit etwa ab dem 50. Lebensjahr stark zunimmt.

In Deutschland erkranken zur Zeit jährlich 52.000 Menschen an Dickdarmkrebs, 30.000 sterben daran.

Dabei sind die Heilungsaussichten bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung aus-gezeichnet.

Da die Erkrankung im Frühstadium aber meistens keine Beschwerden verursacht, ist eine Vorsorge erforderlich. Die beste Vorsorge ist die hohe Dickdarmspiegelung

In 90 % der Fälle entsteht Dickdarmkrebs aus zunächst gutartigen Schleimhautpolypen, die langsam wachsen und oft erst nach 10 Jahren entarten. Durch Früherkennung und endoskopische Abtragung dieser Polypen (im Rahmen z. B. der Darmspiegelung) ist somit eine höchst effektive Vorsorge des Darmkrebses möglich.

Nach heutigen Erkenntnissen könnten durch eine komplette Darmspiegelung im 50. Lebensjahr und Wiederholung der Untersuchung alle 10 Jahre bis zu 90 % der Darmkrebs-Todesfälle verhindert werden.